Guten Morgen,
endlich habe ich es mal wieder geschafft mich zu einem neuen Post aufraffen zu koennen :)
Am besten Fange ich bei letztem Wochenende an, da sind wir nach Goa gefahren.
Wir nahmen einen Bus am Freitagabend und waren dann gegen 7 Uhr in Panjim, der groessten Stadt in Goa. VOn allen Staaten in Indien ist Goa glaube ich der kleinste, aber auch einer der haeufigst bereisten. Wenn hier Saison ist, sprich keine Monsunzeit, dann treten sich hier manchmal die Leute tot. In goa gibt es immer noch einen ansehnliche Hippie-Szene und einer immer groesser werdene Techno-Szene, deren eigenen Musikstil (in meinen Augen ist es zwar keine Musik) der Goa in aller Welt (zumindest bei Elektrofreaks) bekannt ist. Goa ist aber auch fuer kunsthistorisch interessierte Leute ein Muss in Indien. Aufgrund der portugisischen Vergangenheit findet man hier und dort immer ein paar Gebaede, die man eigentlich mehr in Europa erwartet haette. Dazu aber spaeter mehr.
Den Samstag brachten wir damit zu Panjim zu erkunden, koestlich zu Mittag zu essen und einfach ein bisschen zu enspannen. Ich war einer der ersten, die in Panjim den neuen Harry Potter erstehen konnten. Sogar noch vor den Europaeern (weil wir sind ja 3,5 Stunden vor euch) ahtte cih das erste Kapitel gelesen. Mittlerweile auch das ganze Buch. Ist ganz nett.
Abends machten wir eine Schifffahrt auf dem Fluss, der druch Panjim fliesst und dessen Namen ich schon iweder vergessen habe. Haette eine sehr sinnliche und romanische Fahrt werden koennen, wenn uns (den Gaesten, ausser uns nur Inder) nicht eine indische Liveband den ganzen Abend lang in einer unbarmherzigen Lautstaerke maltretiert haette. Sie dachten wohl sie tun uns damit was Gutes.
Am naechsten Tag war Old Goa an der Reihe. Ueber Old Goa sollte man wissen, dass es einmal
eine der bedeutensten Staedte der Welt gewesen ist. Zur Bluetezeit (17 /18 Jhd) hatte Golden Goa, wie es genannt wurde, 300.000 Einwohner und damit mehr als Lissabon und genausoviele wie London. Aufgrund der Lage war Goa das Handelszentrum im Indischen Ozean und erreichte einen beachtlichen Reichtum. Aus dieser Zeit stammen auch die vielen Krichen (5 an der Zahl), die manchmal nur im Abstand weniger hundert Meter von einander stehen und zum Teil richtig gross sind. Heute wohnt in Old Goa kaum noch jemand, manche sprechen von 200 Einwohnern. Allein die riesigen Kirchen sind Zeuge der golden Zeiten.
Seit Montag arbeite ich in einem neuen Projekt, weil das alte mich meienr Meinugn nach nicht ausgelastet hat. Ich bin jetzt Englischlehrer (z.T. auch Musiklehrer) an einer evangelischen Schule hier. Bis jetzt unterrichte ich die Klassen 1 bis 4, hoffe aber bald die Klassen 3 bis 6 unterrichten zu duerfen. Die Kinder sind alle total suess nur super anstrengend.
Grundschullehrer waere kein Job fuer mich :) Meine Lehrmethoden sind glaube ich die modernsten an der ganzen Schule, weil ich nicht staendig mit einem Lineal um mich haue, wie das die Lehrer hier oft tun. Auch spreche ich besser Englisch als alle Englischlehrer, die ich zum Teil kaum verstehen kann. Au fdem Foto seht ihr meine Lieblingsklasse, die dritte. Hier ist der Unterricht am angenehmsten, weil es nur 8 Schueler sind, in den anderen Klassen sidn es um die 20 fuer indische Verhaeltnisse immer noch klein). Ich singe viel mit den Kindern und bringen ihnen ien paar Reime bei und grundlegende Saetzt zum Vorstellen.
Heut fahren wir (Andrea, Juki, Schuerli und Daniel) an den Strand. Danach vielleicht in die naechst groesser Stadt, weil wir gehoert haben, dass es da eine Disco geben soll.
Ich wuensche euch weiterhin einen schoenen Sommer
euer Felix
Heute geht