Freitag, 27. Juli 2007


Guten Morgen,

endlich habe ich es mal wieder geschafft mich zu einem neuen Post aufraffen zu koennen :)

Am besten Fange ich bei letztem Wochenende an, da sind wir nach Goa gefahren.

Wir nahmen einen Bus am Freitagabend und waren dann gegen 7 Uhr in Panjim, der groessten Stadt in Goa. VOn allen Staaten in Indien ist Goa glaube ich der kleinste, aber auch einer der haeufigst bereisten. Wenn hier Saison ist, sprich keine Monsunzeit, dann treten sich hier manchmal die Leute tot. In goa gibt es immer noch einen ansehnliche Hippie-Szene und einer immer groesser werdene Techno-Szene, deren eigenen Musikstil (in meinen Augen ist es zwar keine Musik) der Goa in aller Welt (zumindest bei Elektrofreaks) bekannt ist. Goa ist aber auch fuer kunsthistorisch interessierte Leute ein Muss in Indien. Aufgrund der portugisischen Vergangenheit findet man hier und dort immer ein paar Gebaede, die man eigentlich mehr in Europa erwartet haette. Dazu aber spaeter mehr.



Den Samstag brachten wir damit zu Panjim zu erkunden, koestlich zu Mittag zu essen und einfach ein bisschen zu enspannen. Ich war einer der ersten, die in Panjim den neuen Harry Potter erstehen konnten. Sogar noch vor den Europaeern (weil wir sind ja 3,5 Stunden vor euch) ahtte cih das erste Kapitel gelesen. Mittlerweile auch das ganze Buch. Ist ganz nett.



Abends machten wir eine Schifffahrt auf dem Fluss, der druch Panjim fliesst und dessen Namen ich schon iweder vergessen habe. Haette eine sehr sinnliche und romanische Fahrt werden koennen, wenn uns (den Gaesten, ausser uns nur Inder) nicht eine indische Liveband den ganzen Abend lang in einer unbarmherzigen Lautstaerke maltretiert haette. Sie dachten wohl sie tun uns damit was Gutes.



Am naechsten Tag war Old Goa an der Reihe. Ueber Old Goa sollte man wissen, dass es einmal eine der bedeutensten Staedte der Welt gewesen ist. Zur Bluetezeit (17 /18 Jhd) hatte Golden Goa, wie es genannt wurde, 300.000 Einwohner und damit mehr als Lissabon und genausoviele wie London. Aufgrund der Lage war Goa das Handelszentrum im Indischen Ozean und erreichte einen beachtlichen Reichtum. Aus dieser Zeit stammen auch die vielen Krichen (5 an der Zahl), die manchmal nur im Abstand weniger hundert Meter von einander stehen und zum Teil richtig gross sind. Heute wohnt in Old Goa kaum noch jemand, manche sprechen von 200 Einwohnern. Allein die riesigen Kirchen sind Zeuge der golden Zeiten.






Nach dem wir uns dann etwa 3 Stunden lang alle Krichen angesehen hatte, irgendwann auch genug davon hatten, machten wir uns auf den Weg zu einem der Straende. Manche Leute behaupten die schoensten Straende der Welt befaenden sich in Goa. Da wir aber leider nur das Vergnuegen in der Monsunzeit hatten, konnten wir nicht stundenlang dort liegen und die Sonne geniessen.









Seit Montag arbeite ich in einem neuen Projekt, weil das alte mich meienr Meinugn nach nicht ausgelastet hat. Ich bin jetzt Englischlehrer (z.T. auch Musiklehrer) an einer evangelischen Schule hier. Bis jetzt unterrichte ich die Klassen 1 bis 4, hoffe aber bald die Klassen 3 bis 6 unterrichten zu duerfen. Die Kinder sind alle total suess nur super anstrengend. Grundschullehrer waere kein Job fuer mich :) Meine Lehrmethoden sind glaube ich die modernsten an der ganzen Schule, weil ich nicht staendig mit einem Lineal um mich haue, wie das die Lehrer hier oft tun. Auch spreche ich besser Englisch als alle Englischlehrer, die ich zum Teil kaum verstehen kann. Au fdem Foto seht ihr meine Lieblingsklasse, die dritte. Hier ist der Unterricht am angenehmsten, weil es nur 8 Schueler sind, in den anderen Klassen sidn es um die 20 fuer indische Verhaeltnisse immer noch klein). Ich singe viel mit den Kindern und bringen ihnen ien paar Reime bei und grundlegende Saetzt zum Vorstellen.





Heut fahren wir (Andrea, Juki, Schuerli und Daniel) an den Strand. Danach vielleicht in die naechst groesser Stadt, weil wir gehoert haben, dass es da eine Disco geben soll.




Ich wuensche euch weiterhin einen schoenen Sommer





euer Felix












Heute geht

Montag, 16. Juli 2007

Hallo,
habe es gerade vor dem grossen Regen noch geschafft mich in einen Internetpoint zu retten. Da es schon den ganzen Tag regnet, wird es auch sobald nicht wieder aufhoeren, deshlab hab' ich mir gedacht, ich schreib mal ein bisschen was, vielleicht mal ueber den bzw. meinen Alltag.
Ich stehe jeden Tag gegen halb 8 auf, d.h. da klingelt zumindest der Wecker. Danach gibt es erstmal eine Dusche. Gerade fuer Menschen, die das Klima hier nicht gewoehnt sind, ist es unabdingbar jeden Tag mindestens einmal zu duschen. Die Dusche bringt mich dann jedesmal wieder ins Reich der Lebenden, denn sie ist eiskalt. Reines Regenwasser. Danach versuche ich was zu fruehstuecken. Das ist manchmal nicht ganz leicht, weil die Indern schon morgens warm essen, meistens auch scharf.
Um halb 9 geht's dann zum Bus. Mit einem Bus in Indien zu fahren ist ein Erlebnis. Es laeft immer ab wie folgt. Der Buss rast auf einen zu, wird langsamer. Noch im Fahren springt ein Busbegleiter raus (Tueren gibt es sowieso nicht) und ruft alle Haltestellen aus an denen der Busfahrer gedankt zu halten. Wenn deine dabei ist hat man Glueck, wenn nicht fragt man den Mann, denn meistens lassen sie dich raus, wo du willst (natuelich nur, wenn es auf ihrem Weg liegt). Drinn versucht man sich dann verzweifelt einen Stehplatz zu ergattern. Gerade morgens sidn die Busse heillos ueberfuellt. Irgendwann kommt dann ein netter Mann zu dir durch, der Ticketverkaeufer, dem drueckt man dann 5 Rupien (ca. 10 Cent) in die Hand und er stellt einem handschriftlich ein winziges Ticket aus. Die Strassen in Indien sind in unglaublich schlechtem Zustand, d.h. dass die Fahrgaeste alle paar Sekunden durcheinander gewirbelt werden. Sieht man von ferne schon die Stelle, wo man raus will, sollte man sich zum Ausgang begeben. Sobald der Bus dann langsam genug ist springt man raus. Wenn allerdingt viele Leute oder alte austeigen wollen, haelt der Bus natuerlich brav an.
Ich stelle gerade fest, dass ich kaum noch Zeit an dem PC hier uebrig habe. Ich werde demnaechst aber wieder mal was reinstellen, dann auch ein paar Fotos.

Freitag, 13. Juli 2007



Namaste!




das sagt man hier in Indien immer zur Begruessung, und faltet dabei die Haende vor der Brustzusammen als ob man betet. Handgeben ist hier gar nicht die Sitte. Ich bin sowieso noch dabei die Gemeinsakeiten der indischen und der deutschen bzw. europaischen Kultur zu finden. Bis jetzt hab es nur Unterschiede.


Seit dem letzten Eintrag hat sich eigentlich nicht allzu viel geaendert. Ich lesen unglaublich viel. Bin nun schon bei meinem viertem Buch innerhalb von einer Woche. Falls jemand zur Zeit ein gutes Buch sucht, ich kann das Buch "Der Schatten des Windes" von Carlos Ruiz Zafon nur empfehlen. Ich lese es gerade und es ist eines der besten Buecher, die ich seit langem gelesen habe.


Das taegliche Leben plaetschert so vor sich hin. Zu Hause fuehle ich mich mit Andrea (auf dem Bild zu sehen, mit einer hindischen Segnung) sehr wohl. Wir haben eine Menge Spass zusammen. Unser beliebtestes Spiel momentan ist, "Wer erwischt an einem Abend mehr Moskitos", Rekordhalter ist er mit 18.


Heute hat sich an meinem Projekt etwas geaendert. Bis jetzt habe ich immer mit Nauko, einer Japanerin, zusammen gearbeitet. Das war kein Problem, ich kam gut mit ihr aus, nur sprach sie laum bis kein Englisch, was die Kommunikation auf ein Minimum reduzierte. Nauke wurde jetzt aber "abberufen" in eine andere Statd, weil dort ein Maedchen gebraucht wird. Es sah erst so aus, als wueder ich das Projekt die naechsten Monate alleine machen, da kamen 4 total frustrierte Franzoesinne aus Mangalore (eine Stadt, etwa 4 h entfernt, mit dem Bus) zuruekc, mit denen ich schon in der "Orientation Week" war. Deren Projekt war scheinbar so furchtbar, dass sie es nicht weiter machen koennen. Jetzt habe ich in meinem Projekt eine davon bekommen. Genau genommen ist sie Belgierin, Nora (anderes Foto). Sie besucht in Belgien eine Schauspielschule und ist toal aufgedreht, ein bisschen verrueckt. Ich verstehe mich sehr gut mit ihr, wir werden hoffentlich viel Spass haben.


Heute ist Freitag und die Woche ist vorbei. Morgen werde ich mit Daniel, einem anderen deutschen Freiwilligen, nach Mangalore reisen, um un sdie Stadt etwas anzuschauen. Soll nicht unglaublich besonderes sein, aber die riesen Sehenswuerdigkeiten sind alle fast 10 h mit dem Bus weg. Diese wollen wir erst in den naechsten Wochenden besuchen.


Ich vermisse euch alle schon ein bisschen!


Bis die Tage




Felix

Mittwoch, 11. Juli 2007

Guten Tag meine lieben Mitmenschen,

heute war der erste wikrlich Arbeitstag fuer mich in meinem Projekt. Vielleicht sollte ich zuerst das Projekt erklaeren, es stellte sich naemlich als etwas anderes heraus, als ich bislang dachte.


Hier in Indien gibt es Gebiete, in denen es so gut wie keine oder nur sehr schlecht Bezahlte Arbeit gibt. Die Menschen die dort wohnen, ziehen dann manchmal fuer ein halbes Jahr oder weniger in Gegenden, in denen es "gut" bezahlte Jobs gibt. Vielleicht mal als Relation: ein Leher verdient hier ungefaehr 2500 Rupien im Monat, das entspricht etwa 45 Euro. Ein Arzt schafft es auf 5000 bis 7000. Natuerlich sind die Lebensmittel im Verhaeltnis auch billger, sollte nur eine Randinformation sein. Eine dieser Gegenden es denen es gute Arbeit gibt ist die Gegend um Kundapur, wo ich wohne. Die Leute kommen mit Sakc und Pack, auch Kinder, un wohnen hier fuer diese Zeit in Zelten. Ich habe diese gesehen, wirklich sehr provisorisch und heruntergekommen. Mein Projekt "Tent School" ist fuer die Kinder dieser Familien (die sich fast am Rand des Existenzminimums bewegen), damit sie in dieser Zeit eine Ausbildung bekommen. In den Regenmonaten, die wir hier noch haben, sind aber kaum Zelte da, da es kaum moeglich ist in den Zelten bei so starkem Regen zu wohnen. Deshlab gibt es momentan nur 2 Maechen in der Tent School. Das wird sich naechsten Monat aber aender. Es gibt Monate, da sitzten hier 45 Kinder in einem Raum und muessen unterrichtet werden.

meine Aufgabe ist es jedenfalls, die Kinder morgens bei den Selten abzuholen und dann mit ihnen zu Schule zu laufen; sind etwa 20 min zu Fuss. Danach beginnt die Lehrerin dort mit einer Kannada Stunde, der hier gesprochenen Sprache. danach bin ich oder die andere Freiwillig dran den Kinder etwas gesprochenes English beizubringen. Ich kann noch nicht viel erzaehlen, ich hatte ja erst einen Tag.

In den Pausen spielen wir dann immer mit den Kinder. Nach der Schule begleiten wir sie zur Lunch in der benachbarten Grundschule, danach bringen wir sie wieder nach Hause. Um etwa halb 2 bin ich jeden tag feritg einer sehr angenehme Zeit.

Auf dem Foto seht ihr Padma, eines der beiden Maedchen. Sie ist 7 Jahre alt und meines Erachtens sehr intelligent.


ich muss jezt los zur meiner eigenen Lunch


bis die Tage


euer Felix

Montag, 9. Juli 2007



Hallo meine Lieben,


jetzt gibt es erstmal einen kurzen Abriss von der vergangenen Woche. Gestern ging meine Orientation Week zu Ende, in der ich seit meiner Ankunft hier in Kundapur war. Waerend dieser Woche wohnte ich mit anderen europaeischen Freiwilligen zusammen und wir wurden von unserer Organisation in die indischen Lebensweisen eingefuehrt. War wirklich alles ehr interessant. Wir haben auch ein paar Saetze in Kannada, der hier gesprochenen Sprache gelernt. Nanna hesaru Felix, nanna desha Germani: heisst z. B. dass ich Felix heisse und aus Deutschland komme. Auch wurden uns ein paar Verhaltensregeln der Indier erklaert, wie man wen gruesst ect. . Wir bekamen einen Vortrag ueber die hindu Philosophie gehalten und besuchten auch einmal einen "echten" kannadischen Film, etwa so wie ein Bollywood Film, unglaublich schnulzig, aber er wahrte trotzdem die Traditionen: Kuss-Szenen gab es hier keine, der Ausdrck vollstaendiger Liebe war z.B. Haendchenhalten. Am letzten Tag machten wir noch eine Tagestour in der Gegend hier, besuchenten ein paar Straende und Tempel. Alles sehr interessant und neu. Es faellt unglaublich schwer soviele Eindrucke in Worte zu fassen.




Seit gestern Abend sind wir in den Gastfamilien. Ich wohne zusammen mit einem Italiener "Andrea" und einer Deutschen "Lucia" bei einer alten Dame, einer ehmaligen Lehrerin. Sie lebt zusammen mit ihrer Tochter und deren Tochter und hat staendig Beusch von ihren restlichen Kindern. Ich teile mir mit Andrea ein Zimmer und mit dem Maedchen ein Bad. Wir haben das totale Luxusbad: eine richtige Dusche, sprich es kommt Wasser aus einer Duese ueber dir, amn muss es sich nicht aus einem Wassereimer uebergiessen, und einer europaeischen Toilette. Das Haus liegt sehr idylisch, 10 Busminuten von Kundapur entfernt mitten unter Palmen.




Heute sollte eigentlich mein erster Arbeitstag sein, aber gestern starb ein ehemaliger Premierminister Indien, deshalb ist heute ueberall frei. Ich und ein paar andere Freiwillige nutzten die Gelegenheit und fuhren an den Strand, wo wir fast den gasnzen Tag verbrachten, Mittags nahmen wir eine sehr gute Mahlzeit zu uns, die wir in einem fast sauberen Restaurant genossen :)




Jetzt geht es gleich nach Hause, hoffe ich finde den richtigen Bus. Das ist hier nicht so eifnach, weil es gibt keine Linien. Der Bus haelt, ein Mann springt raus und schreit alle Orte an denen der Bus haelt in einer atemberaubenden Geschwindigkeit. Man muss dann raushoeren ob seinb Ort dabei ist :)




Auf den Bilder sind man zum einen


auf dem andern sieht man den Strand, an dem wir heute waren. Zur Monsunzeit ist die See hier immer ziemlich rau.

Mittwoch, 4. Juli 2007

Hallo meine Lieben,
also ich bin jetzt wohl oder ueble gut in Kundapur angekommen, wo ich jetzt auch den Rest meines Auenthaltes verbringen werde. Momentan befinde ich mich noch in der Orientation Week mit 12 anderen Freiwillgen aus der ganzen Welt. Wir wohnen mit dem Jungs im "small house" ein fuer indische Verhaeltnisse sauberes Haus. Den Tag ueber werden wir mit Infos versorgt udn lernen Indien besser kennen. Das Essen ist super, zwar etwas scharf aber typisch indisch. Es wird naturelich alles, ausser Supper, mit den Fingern gegessen. Die Stadt selbst in ueberschaubar und typisch indisch, man kann es hier auf jeden Fall aushalten. Die Menschen sidn sehr nett und gastfreundlich; den heutigen Abend haben wir bei einer Nachbarasfamilie verbracht, mit dessen Kindern wir gespietl haben. Es ist schwer soviele Eindruecke in Worte zu fassen, vor allem wenn es 10 Uhr abends ist und man hundemuede ist. In den naechsten Tage werde ich mich nochmal melden, dann auch mit einem Foto. Bis dann
Felix

Montag, 2. Juli 2007



Hallo meine Lieben Freunde, meine liebe Familie, meine Freundin,


dies hier ist der erste Rapport aus einer voellig anderen Welt, ich hoffe es wird nicht der letzte sein. Ich beginne einfach mal mit einem kleinen Erlebnisbericht.


Gesten ging mein Flug um etwa halb 12 in Frankfurt ab. Das Flugzeug war heillo ausgebucht, aber die zustaeniger Purserett versorgte mich, danke des Bemuehens von Saskias Mutter, mit kleine Leckereien aus der Firstclass und machte mir algemein den Flug ertraeglicher. Ich sass neben einem Inder, der fuer 10 Jahre in den USA war um zu studieren, was fuer wohlhabende Inder nichts ungewoehliches ist. Dies jedenfalls war sein finaler Rueckflug nach Bangalore. In Bangalore kamen wir dann etwa 8 Stunden spaeter um 0:30 Ortszeit an (ich bin euch 3,5 Stunden voraus). In Bangalore nahm ich fuer diese eine Nacht ein Hotel, was meinen Anspruecken mehr als genuegte, ich musste lediglich den Portier wecken um einen Schluessel zu bekommen.


Den ganzen Tag heute verbrachte ich mit Yoshua, den ich auf dem Flug kennengelernt hatte. Er zeigte mir die Statd.



Vielleicht kurz etwas zur Stadt: Bangalore hat zwischen 6
und 10 Millionen Einwohner, so genau wollte sich hier keines festlegen und ist damit dei sechsgroesste Statd Indiens. Durch die hier angesiedelte IT-Branche waechst die Stadt ungemein schnell, und wird als eine Art Wirtschaftswunder in Indien gesehen. Die Stadt selbst ist relativ weitflaechig. Der Verkehr ist fuer uns Europaer fuerchterlich; soetwas wie Verkehrsreglen gibt es hier nicht. Die Inder fahren sehr rasant, aber auch sehr ruhig, wobei sie die Hupe eher zum Zeitvertreib nutzen. Das macht den Strassenverkehr natuelrich extrem laut. Ansonsten ist die Statd etwas fuer alle Sinne: so viel unterschiedliche Gerueche, Klaenge, Sprachen, Gefuehle, Gebaeude. In der Mitte der Grossstadt befindet sich ein Park der als willkommene Erholung nach dem stressigen Stadtleben daherkommt. Yoshua meinte, dass Bangalore nicht sehr typisch fuer eine indiehsce Stadt sein, weil sie starke europaeische Einfluesse hat. Er gehoert mit seiner Familie zu den eher wohlhabenden Menschen hier. Sein Vater war eins ein Starssenkind ohne Eltern.

Ihm wurde aber von einem deutschen Missionar ein Studium in England ermoeglicht und danach von deutschen Eltern adoptiert. Aus diesem Grund veehr Yoshua Deutschland, kann auch gebrochen Deutsch sprechen und hat sich aus Deutschland 4 Ringe Leberwurst mitgebracht :) Heute hat sein Vater eine Organisation, die sich um Strassenkinder kuemmert. Bei dieser Organisation helfen auch Freiwillige aus Deutschland mit, wodurch wohl ein bisschen Geld in die Kasse kommt. Er hatte jedenfalls den Fahrer und das Auto von seinem vater mitgebracht, was in dieser Statd wirklich ungemein gut tat. Ausserdem besorgte mit der sehr nette Fahrer auch innerhalb von 5 Minuten ein Bustiket, wofuer ein Weisser bestimt eine Stunde gebraucht haette.


Ich sitzte hier jetzt gerade in einem sehr engen aber immer hin klimatisierten Internetcaffe und werde gleich noch eine Stunde im Park verbingen, bevor ich in den bestimmt vollen Bus nach undapur einsteige, der mich zu meinen Ziel fuehrt.


Ich hoffe ich werde mich dort weiterhin melden koennen. Fuer Fraen und Anregun

gen: Felix.C.Hartmann@web.de